Zentrum für Theologie und Seelsorge Zehnthofstr. 26 51107 Köln Tel. Tel: 0221/2854201 Mobil: 0173/2745972 Fax: 0221/2854202 |
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Die Eltern Jesu führten das Kind nach Jerusalem in den Tempel. Dort lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf das Heil. Heiliger Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er das Heil gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt. Und Simeon nahm das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
„Nun lässt du deinen Freund, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Welten bereitet hast, ein Licht, das uns Menschen erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk des Friedens.“
Die Eltern Jesu staunten über die Worte. Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt. Nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich oft im Tempel auf und diente Gott. In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf Erlösung warteten. nach Lukas 2,22-38
Das Ende der Weihnachtsgeschichte. Ein Bild, das wir uns gut vorstellen können: Ein alter Mann reich an Lebenserfahrung, liebend, begeistert von einem kleinen Kind, in welchem er das Geheimnis des Lebens, des Seins jedweden Lebens begreift. Er schaut die Zukunft, das Heil und auch seine Vergangenheit, ja sich selbst.
Wir sehen eine alte Frau, die in ihrer Begeisterung davon spricht, was Leben ist. Vielleicht erinnert sie sich an ihre sieben Jahre Ehe und die vielen Jahre als Witwe. Jetzt erkennt sie dieses Leben im Händchenrecken, im Babylachen, im Schreien und im Plappern dieses Kindes. In einem Kind, das zur eigenen Existenz die volle Aufmerksamkeit der Menschen um es herum braucht.
Simeon und Hanna verschenken diese Aufmerksamkeit, diese liebende Zuwendung. So erklären sich die Worte des Simeon von der Erfüllung des Lebenskreises. So lebt Hanna das Sein jeden Lebens und erzählt es jedem, der es hören will und kann.
Das Sein in der Fülle zu erleben, heißt, die zeitlichen und räumlichen Grenzen, denen wir Menschen gegenüberstehen, Anfang und Ende, zu umschließen und so zu der verheißenen Ruhe in Gott zu finden, die uns weiter trägt. Hannas und Simeons Leben ist erfüllt. Ihr Herz war, ist und wird immer erfüllt sein von dem Licht, das hell macht. Sie sind selbst ein Teil des Heils, auf das sie gewartet haben.
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Unsere Gottesdienste im Januar und Februar 2012
Sonntag, 15.01., 18.00 Uhr Eucharistiefeier Donnerstag, 02.02., 19.00 (!) Uhr Patronatsfest St. Hanna und St. Simeon Sonntag, 12.02., 18.00 Uhr Eucharistiefeier Aschermittwoch, 22.02., 19.00 (!) Uhr Gottesdienst
in der Simeon-Kapelle Zehnthofstr. 26 in Köln-Ostheim
Herzliche Einladung! |
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