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Liebe Freundinnen und Freunde,


nachdem das Jahr 2011 in vielerlei Hinsicht ein Jahr des Aufbruchs war, gehen wir davon aus, dass die Entwicklung der Idee der „Lichtblicke der Seele“ weiter fortschreitet.

In der Christmette und in der Eucharistiefeier zum Jahresschluss ist uns die Erfahrung der Gemeinschaft der Menschen und Gott mitten unter uns zum Segen geworden, der uns alle das Jahr 2012 begleiten wird.

Die Auseinandersetzung, die die katholische Amtskirche mit uns führen will, scheint zurzeit irgendwo von irgendwem besprochen zu werden. Uns ist noch keine weitere Entwicklung  bekannt geworden. Der Tagesspiegel, die WAZ und Publik Forum haben ausführlich berichtet. (Wenn Sie unsere Namen in den Suchmaschinen eingeben, finden Sie die Presse.) Anders als die Aussage des Artikels in der WAZ vom 14.12.2011 vermuten lässt, hat Christoph noch keine Post erhalten.
Viele Kontakte und Vernetzungen sind entstanden. Für uns fühlt es sich wie eine gute Verunsicherung in der Öffentlichkeit an, die wir durch unsere Freiheit auslösen. Das ist gut so. Es ist unser Beitrag in der Kirche, um sie vom Kopf auf die Füße zu stellen.
Herzlichen Dank für viele unterstützende Worte und Grüße, ob per e-mail, Briefpost, Telefon oder in unmittelbarer Begegnung! Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht auf alle Kontakte antworten können.

Die Idee der Patenschaften für die seelsorgliche Arbeit der „Lichtblicke der Seele“ ist sehr positiv aufgenommen worden. Für die bereits übernommenen Patenschaften bedanken wir uns  im Namen der Menschen, die wir begleiten. In den kommenden Tagen werden die Paten auch eine entsprechende Bestätigung erhalten.

Es gab auch kritische Stimmen, die uns zu neuen Überlegungen anstoßen:
Uns geht es bei der Idee der Patenschaft um ein Wachsen des Miteinanders, um ein In-Bewegung-Bringen der Idee des gelebten Reiches Gottes. Insofern gibt es schon sehr viele Paten, auch ohne ausdrückliche Patenschaft, ein Kreis von Menschen, die uns und sich untereinander kennengelernt haben. Das unterstützt uns und die Bewegung am meisten. Es kommen zu den Gottesdiensten und Begegnungen immer wieder andere Menschen. Es gab schon die Anfrage, untereinander in Kontakt zu kommen, was wir gern fördern würden, dabei aber den Datenschutz sichern müssen. Haben Sie dazu vielleicht konkrete Ideen?

Zudem unterstützen jetzt manche die Seelsorge mit der Patenschaft finanziell durch Einzugs-ermächtigung. Natürlich ist es auch möglich, dass wir auf Anfrage die Kontonummer der „Lichtblicke“ für eine Überweisung angeben. Neu angeregt ist auch die Überlegung, für Spendenquittungen der Patenschaften doch eine Vereinsgrundlage zu haben.

Wir laden herzlich zum Festtag der unten erzählten Geschichte von Hanna und Simeon ein: am Donnerstag, den 2. Februar um 19.00 Uhr. Es ist unser Patronatsfest. An diesem Tag soll der Name der Kapelle St. Simeon durch den Namen St. Hanna ergänzt werden. Sie wird dann „St. Hanna und St Simeon“ heißen. Wir möchten, dass Frau und Mann die gleichen Rechte in der Kirche haben. Das drücken wir mit der Namensgebung unsere Kapelle aus. Und wir glauben, dass diese beiden Menschen – wie Frauen und Männer eben -  untrennbar zusammen gehören und in ihrer Freude und ihrer Begeisterung ein gutes Leitbild für die „Lichtblicke der Seele“ sind.

Weitere Gottesdienste im Februar, zu denen Sie willkommen sind, finden am Sonntag, 12.02. um 18.00 Uhr und Aschermittwoch, 22.02. um 19.00 Uhr statt.


Herzliche Grüße

Norbert Reicherts & Christoph Schmidt

 
 
  Lichtblicke der Seele